Bilder für die Ausstellung Kabinett der Endlichkeit liegen auf dem Tisch
Kooperationsausstellung „Kabinett der Endlichkeit“ zeigte über 100 Werke
Malerei, Grafiken und Zeichnungen, Objekt- und Installationskunst: All das konntet ihr in unserer Ausstellung „Kabinett der Endlichkeit" bestaunen.
Neue Ausstellung „Kabinett der Endlichkeit“ setzt Eckart Wendlers kleine Formate retrospektiv in Szene
In der Ausstellung seht ihr noch nie gezeigte Werke von 1962 bis 2022. Die Eröffnung ist am 20. August, kommt vorbei, der Eintritt ist frei!
Kabinett der Endlichkeit

Der Maler Eckart Wendler (geb. 1938) und die Objekt- und Installationskünstlerin Claudia Quick (geb. 1967) öffnen im „Kabinett der Endlichkeit“ den Blick hinter die Kulissen künstlerischer Prozesse. Statt fertiger Werke stehen Fragen, Zweifel und Transformation im Zentrum. Endlichkeit erscheint nicht als Grenze, sondern als Ausgangspunkt für Neues.
Die erste Begegnung der beiden fand in den 1980er Jahren statt – in einem klassischen Verhältnis von Lehrer und Schülerin. Jahrzehnte später treten sie erneut in den Austausch. Doch diesmal nicht retrospektiv, sondern offen, experimentell und gleichberechtigt.

Warum „Kabinett?
Traditionell ist ein Kabinett ein abgeschlossener Raum, oft nur einem exklusiven Kreis zugänglich. In diesem Projekt wird das Bild umgekehrt: Das Kabinett wird geöffnet, Einblicke in Prozesse, Verhinderungen und Zweifel werden sichtbar, ebenso wie Momente der Klarheit und des Gelingens. Fragen, die sonst verborgen bleiben, treten in den Vordergrund:

  • Welche Konflikte entstehen, wenn zwei künstlerische Handschriften zusammentreffen?
  • Wie wird Endlichkeit im künstlerischen Prozess erfahrbar?
  • Ist ein gemeinsames Werk möglich, oder bleibt der Prozess selbst das Werk?

Endlichkeit und Fortschritt
In der Kunstgeschichte wird das Verhältnis von Meister und Schülerin oft erst nach dem Tod des Meisters betrachtet. Hier geschieht es zu Lebzeiten. Eckart Wendler bringt Gelassenheit und Erfahrung aus über 60 Jahren Malerei ein. Seine künstlerische Sprache ist geprägt von Fläche, Farbe und der Suche nach Raum. Claudia Quick antwortet mit Arbeiten, die Material, Transformation und Vergänglichkeit in den Vordergrund stellten. Ihre Installationen sind Momentaufnahmen – offen, veränderlich, unabschließbar. Beide verbindet der Drang, Ideen umzusetzen. Endlichkeit erschien nicht als Abschluss, sondern als Anlass für Dialog, Weitergabe und künstlerische Erneuerung. 

Laufzeit: 20.08. bis 22.09.2023

Kultur erleben

Künstler:innen

Eckart Wendler – Geboren 1938 in Dortmund, Studium der Malerei in Dortmund und Saarbrücken. Seit den 1960er Jahren kontinuierlich künstlerisch tätig. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland; Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen.

Claudia Quick – Geboren 1967 in Hamm, seit den frühen 2000er Jahren hauptberuflich Künstlerin. Ihr Werk umfasst Zeichnungen, Objekte, Malerei und raumgreifende Installationen. Zentrale Themen sind Fragilität, gesellschaftliche Routinen und die Transformation von Material. Die Kunsthistorikerin Dr. Sabine Weicherding spricht von einer „unendlichen Transformation“ ihres Schaffens.

Träger:innen

different e.V. in Kooperation mit Kunstort Ruhr

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Dieser wird gefördert durch die Volksbank Dortmund, den Fairsicherungsladen und different e.V.

Die Ausstellung wurde gefördert durch:

Kulturbüro, Stadt Dortmund


Hier sind wir

different e.V. 

Verein zur Förderung von Kunst, 

Kultur und Bildung 

Humboldtstr. 47 

44137 Dortmund 

info/at/different-ev.de

Über den Verein

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